Leitbild
Besondere Merkmale unserer Einrichtung
Die Weißfrauen und Deutsch-Ordens Altenpflege GmbH wurde 1994 gegründet.
Die Pflegeeinrichtung am Goldbergweg wurde am 18. September 1995 eröffnet.
· Sie bietet 38 schwer- und schwerstpflegebedürftigen Bewohnerinnen
und Bewohnern ein zu Hause.
· In unserer kleinen familiären Einrichtung lebt man sich schnell
ein und findet rasch Kontakt zu den Mitbewohnern/innen und deren Angehörigen.
· Das Pflegepersonal und besonders unsere Ordensschwestern stehen den
Sterbenden bei.
Unser Leistungsangebot
Unsere Leistungen beinhalten Betreuung, Versorgung und Pflege der Bewohner.
Wir erbringen diese nach neuestem Stand pflegerischer Sachkenntnis und Erfahrungen
und unter Berücksichtigung aktueller Pflegekonzepte im Rahmen unserer
personellen und zeitlichen Kapazitäten und Vorgaben sowie der zu Verfügung
stehenden Mittel.
Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern (z.B. Krankenhäuser, Ärzte,
Krankengymnasten, Apotheken, ergänzende Dienste) und auf Wunsch der Bewohner
mit dessen Bezugsperson sehen wir als selbstverständlich an.
Unsere Einrichtung als Dienstleister
Unser vorrangiges Ziel ist die Unterstützung der Bewohner bei ihren Aktivitäten
zur Erhaltung oder Wiedererlangung ihrer Unabhängigkeit und ihres Wohlbefindens
(AEDL).
Wir bieten vollstationäre Pflege und Betreuung entsprechend der Pflegebedürftigkeit
durch qualifizierte Pflegekräfte und Fachpersonal.
Die Qualität unserer Arbeit
Die Qualität unserer Leistungen zeichnet sich neben der fachlichen Qualifikation
durch ein hohes Maß an persönlichem Engagement der Mitarbeiter aus.
Wir legen großen Wert darauf, in einem ständigen Lernprozeß zu
bleiben und unsere Fachkenntnisse und praktische Fertigkeiten dem Stand der
neuesten Erkenntnisse anzupassen .
Die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung Goldbergweg nehmen regelmäßig
an Fortbildungen zu fachlichen und organisatorischen Themen teil.
Ein interner Qualitätszirkel sorgt für laufende Verbesserungen in
der Pflege und der organisatorischen Abläufe.
Definition von Pflege
Es wird die Pflegedefinition der WHO (1980) zugrunde gelegt, die übertragen auf den Altenhilfebereich, folgendermaßen definiert werden kann:
„Pflege umfaßt eine spezifische und individuelle Verantwortung gegenüber dem alten Menschen und der Familie. Diese erstreckt sich auf:
• Die Pflegeleistung
• Die Verhütung von Krankheiten
• Die Beibehaltung und ggf. Förderung des Wohlbefindens
• Die Feststellung der Bedürfnisse von einzelnen
BewohnerInnen und
Gruppen sowie die Bereitstellung angemessener Hilfeleistung unter Berücksichtigung
pflegerischer, psychologischer, sozialer und ethischer Aspekte im stationären,
teilstationären und ambulanten Altenhilfebereich“
Die Altenhilfeeinrichtungen des Deutschen Ordens
bieten auf Grundlage der Begriffsdefinition „Pflege“ eine bewohnerorientierte, ganzheitliche
Pflege und Betreuung an, welche im größtmöglichen Maße
individuelle Bedürfnisse berücksichtigt.
Dies bedeutet, daß die Altenhilfeeinrichtungen jeden Menschen als von
Gott geschaffen und ihn mit all seinen Stärken und Schwächen sehen.
Die sich daraus ergebende unantastbare Würde eines jeden Menschen achten
wir unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion, gesellschaftlicher
Stellung, psychischer und physischer Gesundheit des Bewohners.
Die ganzheitliche Pflege wird in unserer Pflegephilosphie zum Ausdruck gebracht.
Das daraus resultierende Pflegekonzept bindet Angehörige und das persönliche
Umfeld des Bewohners weitestgehend in die Betreuung mit ein. Zu diesem Konzept
gehört neben der pflegerischen Versorgung auch eine umfassende psychische
und seelsorgerische Betreuung, sowie soziale Gesichtspunkte.
Die Bewohnerbetreuung ist erst dann ganzheitlich, wenn der Bewohner die Dienstleistungen,
die er empfängt, auch als ganzheitlich koordiniert empfindet.
Ethisches Selbstverständnis
Im Mittelpunkt unserer Angebote und Bemühungen steht der pflegebedürftige Mensch, auf dessen individuelle Bedürfnisse wir - unabhängig von Religion, Nationalität und Herkunft - achten.
Der langjährigen Lebenserfahrung unserer Bewohner begegnen wir mit Toleranz
und Einfühlungsvermögen.
Damit wir in einem positiven Entwicklungsprozeß bleiben, lassen wir Kritik
und Konflikte zu und gehen damit offen und angemessen um.
Unser Pflegeteam umsorgt Sterbende ganzheitlich und mit Respekt, damit diese
Bewohnerinnen und Bewohner in Würde Abschied nehmen können.
„Leben fördern – neues Wagen – mit Erreichtem beginnen“
Dies ist unsere Philosophie und sie ist eine große Herausforderung,
die wir bei der täglichen Arbeit an uns stellen. Wir möchten die
Menschen so annehmen wie sie sind – mit ihren Fähigkeiten und Talenten,
aber auch mit ihren Schwächen.
Durch die vielfältigen Anforderungen sind wir zum Querdenken und zum Wagnis
aufgefordert, auch auf die Gefahr hin, Fehler zu machen. Denn auch diese bieten
die Chance zur Weiterentwicklung. Und so geben wir uns mit Erreichtem nicht
zufrieden. Wir fangen dort erst an.
Zukunftsperspektiven
Auch wenn wir betriebswirtschaftliche Aspekte und knapper werdende finanzielle Mittel berücksichtigen müssen, steht immer der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns.
Wir orientieren uns dabei an dem Leitwort:
„Ein Pflegeheim ist ohne Wirtschaftlichkeit nicht zu halten, ohne Menschlichkeit ist es in ihm nicht auszuhalten.“
